Werder verliert auf Schalke 0:1 – Gefangen im Mittelmaß
Wenn es für eine Mannschaft schlecht läuft, gelingt ihr halt gar nichts und so war es au dieses mal wieder.
Man spührte von Beginn an die Unsicherheit bei Werder, die sich meines erachtens bis zum Ende durchzog, da wurden Fehlpässe gespielt, unnötige Ballverluste provoziert und es würde sichere Torschussmoglichkeiten einfach versiebt.
Werder hat es geschafft und sich erst einmal im Mittelfeld festgesetzt, darüber kann man natürlich nicht glücklich sein, aber so ist es. Vielleicht sollte Werder jetzt einfach mal versuchen mit der bestehenden Situation klar zu kommen und nicht immer von den internationalen Plätzen reden, denn das verunsichert die Mannschaft doch immer mehr.
Es ist der Mannschaft sicherlich klar warum Sie immer verliert, trotz mehr Ballbesitz und mehr Torschüssen:
Trainer Schaaf: „Wir haben wieder mal sehr viel Aufwand betrieben, aber es fehlt das Entscheidende, der Erfolg.“
Manager Allofs : „Wir waren hier mindestens gleichwertig. Aber Kleinigkeiten, wenn wir nicht am Gegner sind, bringen die ganze Arbeit in Gefahr.“
Aber in diesem Momenten benötigst du Führungsspieler und wo sind die ?
Fehlanzeige
Werder hat sich zur einer Truppe von vielen (kleinen) Individuallisten entwickelt, in der das WIR Gefühl komplett abhanden gekommen ist und das war bisher eigentlich immer Werders Stärke.
Dazu kommen noch blöde Aussagen nach dem Spiel, z.B Frings:
Torsten Frings sauer über Almeidas Fehler beim Tor von Höwedes : „Du darfst einfach in solch entscheidenden Momenten nicht schlafen.”
Vielleicht sollte er sich mal selbst an die Nase packen denn seine Vorlage zum Bielefeld Sieg war auch keine Glanzztat.
Ich persönlich fühle mich im Moment in einem Emotional Freien Raum, mir tun die Niederlagen einfach nicht mehr weh und über die Siege kann ich mich auch nicht wirklich freuen, mir ist der Spaß am Fußball fürs Erste genommen worden, danke Werder, wenigsten das habt ihr geschafft.




so bitter es ist, mir geht es irgendwo ähnlich. ich bin mir gar nicht mehr sicher, ob ich nächstes Jahr wieder int. Spiele will, oder ob wirklich ein gewisser Umbruch kommen muss. Und dafür wäre eine Saison “Kerngeschäft BuLi” gar nicht so schlecht. Höchstens die Frage wer (außer Diego) dann alles gehen würde. Wobei ich mir nie so ganz sicher bin, ob ein großer personeller Umbruch überhaupt hilft. Von dem Meister-Team von vor 4 Jahren ist ja auch nur noch (glaube ich) Baumi übrig. Also ist ja eigentlich nicht so, dass wir kein kommen & gehen hätten…
Frings finde ich übrigens nur noch arm, er hat letzte Saison sehr maßgeblich dafür gesorgt, dass wir noch in die CL gekommen sind, aber was er seit der EM so zusammenspielt… da hat Jogi doch auch nur Gnade walten lassen, was will er in der Form in der NM?? HOffe, er sieht das wenigstens selbst so und stänkert nicht wieder direkt, wenn er (zu Recht) am Mittwoch nur auf der Bank sitzt.
Na, wer das so noch schreiben kann, meint in der Regel das Gegenteil – da ist schon noch genug Leidenschaft dabei, die eben zur Zeit meist leider Leiden schafft. Aber mit paar gute Spiele in Serie wird auch schnell die Laune wieder steigen.
Will mich bei euch aber auch gar nicht einmischen, aber so aus der Distanz hat man den Eindruck, dass sukzessive die innere Hierarchie verloren ging. Das hat vielleicht was mit der zunehmenden Bedeutung von Diego und das ganze Theater um ihn zu tun, ebenso wie der “Fall” Frings (Stichwort Löw) und vielleicht auch was mit dem Abgang von Borowski.
Gerade bei einer so hoch drehenden Maschine wie Werder, die wirklich tollen Fußball spielen kann, ist die richtige Einstellung sehr difiziel und die Abstimmung schwierig … sonst fliegt einem eben der Motor auch mal schnell um die Ohren.
es ist irgendwie nur seltsam, dass wir gegen Bayern, Hoffenheim & Hertha jeweils 5 Buden gemacht haben – und die sind ja zumindest Top5 der Tabelle (zeitweise sogar Top3). Also eigentlich müsste doch das Potential da sein.
Frings fand ich schon vorher arm. Wir erinnern uns, dass er 06/07 im Zuge des Klose/Bayern-Spektakels durch einen Turin-Aufenthalt und öffentliche Wechselabsichten sehr geschickt einen neuen Vertrag verhandelt/erpresst hat. So lange er die Leistung gebracht hat, war es ja auch okay, doch mittlerweile wirkt auch der Fringser nur noch wie ein billiger Mitläufer.
Ansonsten gebe ich Conti recht. Vielleicht ist ein Jahr nur BuLi gar nicht schlecht, um dann auch mal wieder auf den Boden zu kommen.
der Fringser nur noch wie ein billiger Mitläufer.
na leider eben nicht…